Auf dem Pforzheimer Wartberg
Dieser Spaziergang eignet sich nicht bei Backofenwetter, da kein schützender Wald die Sonne abhält. Wir beginnen ihn beim großen Parkplatz des Pforzheimer Wartbergfreibades. Von hier schlendern wir die Wartbergallee etwas hoch und geniesen dabei den Ausblick auf das rechts unten liegende Stadtgebiet Pforzheims.
Etwas weiter vorne, auf der rechts liegenden, kleinen Spielwiese eröffnet sich eine bessere Sicht auf die Stadt. Blicken wir über das Tal, sehen wir drüben den Stadtteil Buckenberg-Haidach und im Tal das Heizkraftwerk und den Enzauenpark (1992 Landesgartenschaugelände) mit seinen schönen Anlagen.
Wir gehen weiter, die Straße macht hier einen starken links-rechts-Knick, lassen den Wasserturm Wartberg links stehen und spazieren nun geradeaus zwischen den Kleingärten entlang. Für ein kurzes Stück verlassen wir den Hauptweg und schlendern zum Wartturm. Der Wartturm wurde anno 1500 errichtet und diente als vorgeschobener Beobachtungsposten der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Nach Norden und Osten konnte somit jede feindliche Annäherung frühzeitig erkannt werden. Der elf Meter hohe Rundturm hat nur eine Mauerstärke von 110 Centimetern und einen Innendurchmesser von 2,5 Metern. Im Jahre 1869 wurde er renoviert und die heutige Wendeltreppe eingebaut. 1975 wurde er erneut instand gesetzt und überdacht.
Unser Blick fällt nun ins Tal vor uns liegt die Wartbergsiedlung, weiter links den Stadtteil Eutingen, etwas rechts darüber Mäuerach und weiter rechts oben die Gebäude vom Gewerbegebiet Altgefäll. Der Weg führt uns langsam abwärts, wir kommen wieder auf die Wartbergallee und biegen nach circa 200 Meter in den Feldweg links ein. Hinter dieser eingezäunten Pferdekoppel liegt der Wartberghof, der bei den Einheimischen besser als Essighof bekannt ist.
Wir folgen dieser Umzäunung, biegen nach der nächsten Gelegenheit links ab und folgen diesem nun in Asphalt übergehenden Weg, der dann in einer leichten Talsohle wieder links leicht ansteigt. Durch das rechter Hand, in Sichtweite, liegende Tierheim Pforzheim hören wir das Gebell der vielen ausgesetzten Hunde, die hier Asyl gefunden haben. Es begegnen uns jetzt auch öfters tierliebende Menschen die ihre Freizeit opfern und hier die Hunde ausführen. Gemächlich laufen wir weiter und stoßen alsbald auf einen Querweg den wir nun links hochgehen. Unser Blick weidet sich an den saftigen Wiesen und fällt auch immer wieder auf den Pforzheimer Wasserturm der auf einer Höhe von 372 Meter steht und mächtig in den Himmel ragt. Oben auf seiner stählernen Konstruktion wurden vor wenigen Jahren Leuchtkörper montiert die bei Nacht den Eindruck erwecken, als wären es Eiskristalle. In der Zwischenzeit haben wir die ursprüngliche Höhe erreicht, bewundern die Schönheit der Kleingartenanlage, kommen weiter von wieder auf die Wartbergallee, folgen ihr in Richtung Stadt und stehen bald an unserem Ausgangspunkt am Parkplatz Wartbergfreibad.
Kontaktinformationen:
Rudolf Cölsch / Schwarzwaldverein
Maisweg 8
75177 Pforzheim
Telefon: 07231-53071






