3.000 Schritte durch die Vergangenheit
Einblicke in die Welt der Mühlen
Der Ratsweinkeller.
Wir befinden uns mitten auf dem Marktplatz; ein zentraler Treffpunkt. Hier beginnt auch der 3.000-Schritte-Rundgang. Direkt am Markt sehen wir schon die ersten bedeutenden Häuser aus früheren Epochen. Das alte Rathaus mit dem Ratsweinkeller wurde 1562 erbaut. Besonders auffallend und bemerkenswert ist die Holzschnitzornamentik. Schräg gegenüber steht die St. Nicolai-Kirche. Dieses Bauwerk aus dem protestantischen Barock wurde in den Jahren von 1733 bis 1744 erbaut. Und schon führt uns der Spaziergang über die Ampel zum Welfenschloss aus der Renaissancezeit, welches in den Jahren von 1539 bis 1549 die Residenz von Herzog Franz von Braunschweig und Lüneburg war. Erbaut wurde das Schloss im Jahr 1525. Weiter geht es durch die Schlosswiesen entlang der Ise zum Mühlen-Freilichtmuseum.
Das Welfenschloss. Erbaut im Jahr 1525.
Dazu schlendern wir vorbei an modernen Skulpturen mit Blick auf die russische Holzkirche in Richtung Bogenbrücke. Die Kirche ist der Nachbau einer russischen Holzkirche, in der Nachbildungen zahlreicher und wertvoller Ikonenmalereien besichtigt werden können. Die Kirche besitzt acht zum Teil vergoldete Kuppeln. Nach ein paar hundert Metern befindet sich rechts das Kulturinstitut "Die Brücke". Es ist mit seinen typischen goldenen Kuppeln einem Kloster im altrussischen Baustil nachempfunden. In 20 Meter Höhe krönt der Hl. Joseph, Schutzpatron der Handwerker, den Glockenturm. Michail Gorbatschow übernahm im September 1996 die Schirmherrschaft über das Institut. Nach Fertigstellung des Anwesens sollen hier jährlich kunsthandwerklich talentierte Menschen aus Russland in den Bereichen Kunstschmiede, Glockengießerei und Ikonenmalerei ausgebildet werden. Wir gehen nun links Richtung Eingang Mühlen-Freilichtmuseum über die Parkplätze des Museums. Am Eingang vorbei nehmen wir den schmalen Pfad weiter geradeaus. Links stehen in voller Pracht die südländischen Mühlen, wie die portugiesische Mühle "Anabela" oder die griechische Mühle "Irini".
Die südländischen Mühlen.
Ein paar Schritte weiter befinden sich die spanische Mühle "Moli de Tramuntana" sowie die französische Mühle "Alfons Daudet". Nach ca. 300 Metern kommen wir bei der schottischen Mühle "Lady Devorgilla" an. In dieser Mühle haben sich schon viele Paare das Ja-Wort gegeben. Für diesen Anlass drehen sich die Windmühlenflügel. Hier endet der 3000- Schritte-Spaziergang. Ein paar Meter weiter lädt die Fußgängerzone mit ihren zahlreichen Kneipen und Restaurants zum Verweilen ein.
Kontaktinformationen:
Südheide Gifhorn GmbH
Marktplatz 1
38518 Gifhorn
Telefon: 05371- 88 175
Internet: http://www.suedheide-gifhorn.de






