Von der Schwanenburg bis zu den Barocken Gartenanlagen
Der Marstall
Wir beginnen unseren ca. 4 km langen Spaziergang an der Schwanenburg, dem beeindruckenden Wahrzeichen der Stadt. Der Turm bietet einen herrlichen Rundblick bis in die Niederlande. Wir verlassen den Innenhof mit dem Schwanenbrunnen und gehen auf das Denkmal des Großen Kurfürsten und das Marstall-Gebäude aus dem Jahre 1467 zu. Links liegt der Synagogenplatz, der an die verfolgten Menschen der Jüdischen Gemeinde in Kleve erinnert. Wir biegen rechts in die Goldstraße ein und kommen zum Kleinen Markt mit dem Narrenbrunnen, der auf die über 600-jährige Tradition der Narren in Kleve aufmerksam macht. Gegenüber befindet sich das Denkmal des Toten Kriegers von Ewald Mataré, das während des Dritten Reiches als entartet galt und vergraben war. Es hat nun seinen Platz vor der Stiftskirche gefunden, die mit ihren mächtigen Trachytpfeilern beeindruckt und die prächtigen Grabtumben der Klever Grafen und Herzöge birgt.
Die Historischen Gartenanlagen
Über die Kirchstraße spazieren wir zum Fischmarkt mit dem Lohengrinbrunnen, der in karikierender Form den Abschied von Lohengrin darstellt. Die belebte Fußgängerzone mit vielen Cafés und Geschäften lockt uns nun, doch wir gehen zunächst bergan und biegen dann rechts in die Stechbahn ein und folgen dieser bis zur Ringstraße. Nach der Überquerung der Ringstraße biegen wir rechts auf die Gruftstraße ab und gehen zunächst bergab, bevor wir an der Einmündung zum Tiergartenwald links dem Waldweg bis zum Sternberg folgen. Über den Waldhauptweg erreichen wir anschließend den Kupfernen Knopf, der einen herrlichen Ausblick über die Historischen Gartenanlagen bis nach Hoch-Elten bietet. Rechts führt uns ein kleiner, teilweise steiler Waldweg hinunter zum Amphitheater, das Teil der prächtigen Gartenanlagen des Statthalters Johann Moritz von Nassau-Siegen ist. Der "Neue Eiserne Mann", der 2004 errichtet wurde und auf ein Standbild aus dem 17. Jahrhundert zurückgeht, blickt uns an. Wir wenden uns rechts zum Museum Kurhaus, das aus der Blütezeit der Kurstadt Bad Cleve stammt und Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart präsentiert.
Das Museum Kurhaus Kleve
Gegenüber liegt der Forstgarten, der mit seinen exotischen Bäumen, seinen Kanälen und Teichen Entspannung und Erholung zwischendurch bietet. Anschließend folgen wir der Tiergartenstraße bis zum Koekkoek-Platz, wo auf der rechten Seite das Künstlerhaus B.C. Koekkoek zu einem Besuch einlädt. Durch die Kavarinerstraße rechts auf die Große Straße abbiegend, bummeln wir durch die Fußgängerzone und erreichen dann links über die Schloßstraße unseren Ausgangspunkt an der Schwanenburg wieder.
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