Wanderung vom Eggeweg zum Rothaarsteig
Die Wanderroute verbindet den Eggeweg mit dem Rothaarsteig
Erwandere das Mittelgebirge, erwandere deine Heimat, frisch auf!!!
Kluskapelle
Wir beginnen die Wanderung in Marsberg am Rathaus auf dem Eggeweg E1/X1. Ab Bahnhof Marsberg gehen wir den E1/X16 "Kaiser-Otto-Weg". Der Weg führt über den Bülberg Richtung Obermarsberg. Am Nordhang von Obermarsberg führt der Weg durch den Buchenwald, vorbei an den Drakenhöhlen, dem Buttenturm und der Stiftskirche. Ein lohnendes Ziel ist die Stiftskirche mit der homogenen Barockausstattung aus der Bildhauerwerkstatt Papen aus Giershagen.
Historische Altstadt Obermarsberg
Obermarsberg
Weiter verläuft der Weg vorbei am ehemaligen Rathaus mit dem Schandpfahl und der Nikolai-Kirche. Wir wandern aus dem "Südtor" hinaus, wo links vor der Mauer der Judenfriedhof liegt. Der X16 ist weiter an der Landstraße Richtung Giershagen gezeichnet, wo er nach einem Wanderparkplatz mit Bildstock nach circa 150 Meter rechts abzweigt. Der X16 verläuft weiter um den "Priesterberg" ins Diemeltal, wo wir auf die Markierung Raute - Marsberger Bezirkswanderweg - stoßen.
Wegmarkierung sind jetzt die offene Raute und die Markierung - X16 -. Nach circa 1,5 Kilometern verlassen wir den Weg X16 und wandern rechts abbiegend auf dem Weg mit der Raute, der uns bis zum Diemelsee begleitet - an der "Kluskapelle" vorbei. Der Weg verläuft links über die L 870. Nach circa 50 Meter nach rechts. Nun führt der Weg unterhalb eines Steinbruches ins Diemeltal. Ein Grillplatz mit Schutzhütte lädt hier zur Rast ein. Hangseitig ist das "Mundloch" der ehemaligen Erzgrube "Reinhard" zu sehen. Weiter geht der Weg aus dem Diemeltal durch einen Buchenwald und nach 1,7 Kilometern, an der Niedermühle vorbei, wieder ins Diemeltal. Von hier auf dem Weg mit der Raute ins Rhenetal entlang der stillgelegten Grubenbahn der Grube "Christiane".
Schloss Padberg
An der Rhenebrücke der L 716 wandern wir nach rechts circa 100 Meter Richtung Padberg. Wir verlassen die Landstraße nach links und wandern südlich um den Reinskopf, Mühlen- und Lüchtenberg und erreichen links abbiegend wieder das Diemeltal. Der Weg führt teils direkt an der Diemel entlang zur Diemelsee-Sperrmauer, über die wir auf die nördliche Seeseite wandern. Als Variante bietet sich an, am Ausgleichsbecken über die Brücke in den Ort Helminghausen zu gehen. Ab nördlicher Sperrmauerseite wandern wir auf dem Weg X15 am Diemelsee entlang nach Bontkirchen. Ab Bontkirchen wandern wir auf dem Weg X21 bis Brilon. Variante über Messinghausen: Ab Sperrmauer circa 1 Kilometer auf dem Weg X15 entlang des Diemelsees und rechts abbiegend mit dem Wanderzeichen Doppelbalken = . Dann stößt man auf den Nordweg X1 und wandert über Messinghausen nach Brilon. Entfernungen: Marsberg - Padberg (ab Niedermühle nach Padberg) circa 14 Kilometer Marsberg - Nordseite der Diemelsee-Sperrmauer circa 20 Kilometer Marsberg - Nur auf dem Weg mit der Raute, je minus 1 Kilometer. Helminghausen - Bontkirchen - Brilon circa 17 Kilometer Helminghausen - Messinghausen - Brilon circa 16 Kilometer.
Diemel-Staumauer
1. Die "Kluskapelle" Giershagen ist eine einschiffige, 1682 verlängerte romanische Kirche der Wüstung Niederupsprunge, aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Der Hauptaltar von 1690 und die Kanzel von 1690 – 1700 sind aus der Bildhauerwerkstatt Papen. Nach der Verwüstung durch den siebenjährigen Krieg zogen die letzten Bürger 1761 nach Giershagen (Oberupsprunge). 948 erste urkundliche Erwähnung durch Schenkung des Gutes Upspringum durch König Otto I. an den Grafen Habold.
2. Padberg liegt nordöstlich des Diemelsees an einem steilen Bergkegel. Erste Erwähnung des Ortes Padberg 1030. Ab 1120 Ringbefestigung, angelehnt an die Burg, ein stadtähnliches Gemeinwesen. Die Wehrkirche "Sankt Petrus" ist mit ihrer romanischen Nordhälfte vermutlich um 1057 erbaut worden.
3. Helminghausen gehörte zur Herrschaft der Padberger Grafen und Raubritter, führend im Falkner-Bund 1380 und im Bengler-Bund 1391.
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