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3.000 Schritte extra fürs Herz

Ein Spaziergang mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt durch Halle (Saale)

Karte: Laufroute

Am 29. August 2007 war die Kampagne "Bewegung und Gesundheit" zu Gast in Halle. Gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e. V. hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt unter dem Motto "3.000 Schritte extra fürs Herz" zu einem Spaziergang durch die Hallenser Altstadt eingeladen. Nehmen auch Sie sich Zeit für diese schöne Route und tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes!

Los geht es auf dem Marktplatz. Hier befindet sich im 1928/29 erbauten Ratshof das Neue Rathaus. Rechts neben dem Haupteingang sehen Sie das 1951 von Richard Horn entworfene Stadtwappen. Die 2,2 Meter hohen Bronzeplastiken von Gustav Weidanz an der Ecke zur Leipziger Straße symbolisieren das Hallenser Wirtschaftsleben: die Industrie, den Handel, den Bergbau, die Saale und die Saalelandschaft.

Nicht weit vom Rathaus steht die Marienkirche. In der zwischen 1530 und 1554 erbauten dreischiffigen Hallenkirche predigte 1545/46 Martin Luther zur reformierten Gemeinde. Gleich neben der Kirche befindet sich mit der Marienbibliothek Deutschlands älteste und größte evangelische Kirchenbibliothek. Über eine kleine Treppe gelangen Sie zum Hallmarkt, dem früheren wirtschaftlichen Herz der Stadt. Bis 1868 wurde hier Salz gewonnen – heute ist der Hallmarkt ein Ort für Kultur und Kommunikation. Architektonisch ist er überwiegend durch das späte 19. Jahrhundert geprägt.

Sie biegen am Hallmarkt rechts in die Oleariusstraße ein und folgen ihr, bis Sie zu einem gelben Eckhaus kommen: Es ist das Geburtshaus des weltberühmten Komponisten Georg Friedrich Händel (1685 – 1759).

Foto: Ulla Schmidt, Dr. Gerlinde Kuppe und zahlreiche Spaziergänger in Halle

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wurde begleitet von Dr. Gerlinde Kuppe, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt.

Von hier geht es links über die Kleine Klausstraße bis zu einer seiner Wirkungsstätten: dem Dom. 1271 ursprünglich als Klosterkirche des Dominikanerklosters errichtet, zählt der Dom heute zu den frühesten Hallenkirchen Mitteldeutschlands. Ab 1692 wurde die Kirche ausschließlich als Pfarrkirche der evangelisch-reformierten Gemeinde genutzt, die hier noch heute Gottesdienste abhält.

Vom Dom kommen Sie über die Kanzleigasse zur Kleinen Ulrichstraße, in die Sie links einbiegen. Sie ist eine zentrale Café-Meile mit vielen Boutiquen und einer Spielstraße. Gehen Sie nun links in die Bergstraße bis zur Moritzburg am Friedrich-Bach-Platz. Die Moritzburg wurde 1484 – 1503 erbaut und diente im frühen 16. Jahrhundert Kardinal Albrecht als Wohnanlage. Heute beherbergt das Gebäude die Staatliche Galerie Moritzburg - Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt. Machen Sie eine schöne Runde um die Moritzburg und gehen Sie erneut über den Friedrich-Bach-Platz in die Bergstraße und dann rechts in die Kleine Ulrichstraße, bis Sie wieder am Händelhaus sind. Folgen Sie nun der Großen Nikolaistraße, die zur Kleinschmiedengasse führt. Biegen Sie hier ein und bald erreichen Sie wieder den Ausgangspunkt Ihres Spaziergangs: den Ratshof am Marktplatz.

Kontaktinformationen:

Infobüro Prävention
Burgstr. 27
10178 Berlin



Bewegung und Gesundheit. www.die-praevention.de

Weiterführende Informationen

Foto: Heike Henkel

Heike Henkel, Olympiasiegerin im Hochsprung:

"Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung gehören für mich zum normalen Leben dazu. Das bringt Energie, hält mich fit und macht Freude - drei gute Gründe, sportlich aktiv zu sein. Ich sorge damit ja auch fürs Alter vor, denn ich will nicht nur heute gesund und fit sein, sondern auch noch in 30 oder in 40 Jahren."


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