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Die Frühjahrsmüdigkeit überwinden

Schlechte Laune und Müdigkeit zu Beginn der grünen Jahreszeit sind häufig Nachwirkungen des Winters. Um so wichtiger ist es, den Körper in Schwung zu bringen. Wer sich der Frühjahrsmüdigkeit erstmal hingibt, dem wird es schwer fallen, zu seiner gewünschten Form zurückzufinden.

Was steckt hinter der Frühjahrsmüdigkeit?

Im Winter, wenn die Tage kurz sind und die Sonne wenig scheint, werden der Hormonhaushalt und der Tag-Nacht-Zyklus ordentlich durcheinander gewirbelt. Der Körper produziert vermehrt das Hormon Melantonin, das uns im Winter zwar gut schlafen lässt, aber im Frühling dafür sorgt, dass wir uns tagsüber müde und schlapp fühlen. Wichtig ist nun, viel Zeit im Freien zu verbringen, auch wenn der Himmel mal bedeckt ist. Dadurch produziert der Körper das Glückshormon Serotonin.

Auch der Wärmehaushalt muss sich im Frühjahr erst wieder umstellen. In der Frühlingszeit erwärmt sich der Körper. Dadurch erweitern sich unsere Blutgefäße, was den Blutdruck sinken lässt. Die Folge: wir fühlen uns müde und schlapp.

Und schließlich haben wir durch Weihnachtplätzchen und Gänsebraten über den Winter vielleicht ein paar Pfunde zugelegt, die uns jetzt im Wege sind.

Aktivität und Bewegung sind jetzt entscheidend

Um die Frühjahrsmüdigkeit möglichst schnell zu überwinden, sollten wir möglichst häufig nach draußen an die frische Luft gehen. Sportliche Aktivität vertreibt unsere Antriebslosigkeit und gibt uns neuen Schwung. Dabei gilt, nicht gleich zu übertreiben. Fahrrad fahren, Nordic Walking oder einfach nur ein ausgiebiger Spaziergang sind am Anfang genau das Richtige. Dazu sollten Sie möglichst viel Flüssigkeit (Säfte und Wasser) sowie Obst und Gemüse zu sich nehmen. Zudem können Sie Ihr Herz-Kreislauf-System mit morgendlichen Wechselduschen unterstützen.

Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund, www.richtigfit.de



Bewegung und Gesundheit. www.die-praevention.de

Weiterführende Informationen

Foto: Magdalene Michels

Magdalene Michels
von der Stadtbücherei Kleve

"Wer rastet, der rostet! - so sagt der Volksmund. Bewegung tut dem Körper gut, denn wer sich wenig bewegt, wird im wahrsten Sinne des Wortes 'unbeweglich’ - auf körperlicher wie auch auf geistiger Ebene. Wer Geist und Körper nur wenig beansprucht und fordert, beschleunigt ihren Abbau. Anregung und Aktivität hingegen unterstützen die körperliche und geistige Gesundheit."


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