Das Projekt "Lichtblick" unterstützt drogenabhängige Mütter und Väter
Hilfe für Eltern und ihr behindertes Kind
Rund 3.500 drogenabhängige Menschen leben in Frankfurt am Main. Etwa ein Drittel von ihnen trägt nicht nur Verantwortung für sein eigenes Leben, sondern ist außerdem noch Mutter oder Vater eines oder mehrerer Kinder. Viele Betroffene sind jedoch kaum in der Lage, ihren Alltag mit Kind allein zu bewältigen. Die Drogensucht geht oftmals Obdachlosigkeit oder Krankheiten wie Aids oder Hepatitis einher. Nicht selten fehlt ein soziales Netz - Großeltern, Freunde oder Verwandte - das Eltern und Kind auffängt und Eltern bei der Betreuung und Erziehung unterstützt. Das Projekt "Lichtblick" der Integrativen Drogenhilfe e.V. ist ein ambulantes Hilfs- und Beratungsangebot für Kinder und ihre Eltern. Drogenabhängige Mütter und Väter sollen ermutigt werden, Hilfs- und Unterstützungsangebote im Interesse ihrer Kinder wahrzunehmen. Denn nur so haben die betroffenen Eltern eine Chance, ihre Kinder selbst großzuziehen.
Das Wohl des Kindes steht an oberster Stelle
Eine möglichst gesunde körperliche und psychische Entwicklung des Kindes steht dabei für die Mitarbeiter an oberster Stelle. Sie ist jedoch nur möglich, wenn es auch den Eltern gut geht. Der Verein unterstützt diese daher dabei, von den Drogen loszukommen, vermittelt ambulante und stationäre Therapien und versucht, ein neues Lebensumfeld zu schaffen. Er bietet Unterstützung bei Alltagsproblemen, etwa bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, bei finanziellen Notlagen oder bei der Organisation des Haushalts. Darüber hinaus begleiten die Mitarbeiter beispielsweise Eltern und Kind bei Arzt- oder Klinikterminen und vermitteln Betreuungsangebote für Kinder, helfen mit mobiler Kinderkrankenpflege und verschiedenen Spiel- und Beschäftigungsangebote weiter. Wenn keine andere Möglichkeit mehr besteht, organisieren die Mitarbeiter eine Pflegefamilie für die betroffenen Kinder.
Weitere Informationen finden Sie unter www.deutscher-praeventionspreis.de und auf der Internetseite des Vereins Integrative Drogenhilfe.






